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Montag · 11 | 12 | 2017
  
  » Wahlprogramm der GAP | Natur und Umwelt


Natur und Umwelt

Der Schutz von Natur und Umwelt genießt bei der GAP einen hohen Stellenwert. Denn eine intakte Umwelt ist nicht einfach nur schmückendes Begleitgrün unseres Lebens, sondern die Lebensgrundlage schlechthin. Der sorgsame Umgang mit Natur und Umwelt beginnt bei jedem/jeder zu Hause, spielt jedoch auch auf vielen anderen Ebenen eine besondere Rolle, so auch bei der Stadtplanung und Stadtgestaltung.

Wohngebiete sollten nicht einfach nur ein endloses Häusermeer sein, bei dem Ortsteile keine optische Abgrenzung mehr erfahren. Bestehende Dörfer und Ortsteile Aurich sollten weiterhin erkennbar sein, z.B. durch grüne unbebaute Bänder und markante Punkte, z. B. geschützte Wäldchen und kleine Seen, die nicht einer Bebauung geopfert werden dürfen.

Flächen für Gewerbegebiete müssen nicht von Wällen und Bäumen befreit werden. Die bestehende Wallheckenlandschaft bietet Möglichkeiten, innerhalb umwallter Areale zu bauen und lediglich für die nötigen Zuwegungen die Wälle zu durchbrechen. So sind neue Gewerbegebiete sogleich begrünt und fügen sich besser in die Landschaft ein. Je kleiner der Natureingriff, desto weniger Ausgleichsfläche wird benötigt.

Die Ehe-Niederung soll nicht herhalten für eine überflüssige Umgehungsstraße. Vielmehr ist die Eheniederung als Naherholungsgebiet zu erhalten, wo man wie bisher spazieren gehen und Rad fahren kann. Es ist wichtig, Orte der Ruhe zu haben. Die massive Ruhestörung (insbesondere Nachtruhe-Störung) für Menschen von Haxtum/Extum über Walle bis nach Sandhorst muss verhindert werden. Stattdessen soll die Ehe-Flusslandschaft als Naherholungsgebiet bzw. als naturbelassener Bereich besonders geschützt sein. Hierzu gehört auch die Fortsetzung der begonnenen Renaturierung durch Flussschlaufen, Schilfufer und periodisch überschwemmte Ausgleichsbecken.

Der Sandhorster Wald darf nicht stückweise für ein neues Gewerbegebiet geopfert werden, unter dem Vorwand, dass zunächst "nur" ein Lebensmittelmarkt entsteht. Für solche Experimente haben wir einfach zu wenig Wald. Hat man erst einmal damit angefangen "ein Stückchen" zu opfern, werden sich noch mehr Geschäfte dort ansiedeln wollen. Nicht nur dem Bau des Marktes selbst, sondern auch dem notwendigen Ausbau der Kreuzung Esenser Straße/Südeweg würde eine hohe Zahl an Bäumen zum Opfer fallen. Wir tun alles, um dieses Projekt zu stoppen.
Waldgebiete sind grundsätzlich zu schützen. Sie spielen eine zu wichtige Rolle für den Wasserhaushalt, den Windschutz, die CO2-Bindung, die Staubfilterung und Atemluftauffrischung, als sie aufs Spiel zu setzen. Gerade weil der Waldanteil im Landkreis unter 5 % liegt, sind Eingriffe unbedingt zu vermeiden. Ggf. sind neue Waldgebiete anzulegen, wo es möglich und sinnvoll ist.


 
 

 
Letzte Aktualisierung: Mai 2017
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