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Montag · 11 | 12 | 2017
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  » Zielvereinbarungen | Ortsrat Egels/Wallinghausen


Zielvereinbarung mit der SPD und Bündnis 90/Die Grünen
für die Arbeit im Ortsrat Egels/Wallinghausen

» 1. Kommunikation
» 2. Bauen und Wohnen
» 3. Verkehr
» 4. Fahrradfahren
» 5. Kultur
» 6. Schulen und Kindergärten
» 7. Sport
» 8. Gesundheitsvorsorge
» 9. Schulwegsicherung
» 10. Internet
» 11. Seniorenbetreuung
» 12. Entwässerung
 




1. Kommunikation

Die Kommunikation innerhalb des Ortsrates soll verbessert werden, indem frühzeitig Sitzungstermine bekanntgegeben werden. Des Weiteren werden die zu erledigenden Aufgaben breiter verteilt.

Einladungen mit verkürzter Ladungsfrist sollen durch sachliche Dringlichkeit begründet sein; der bloße Hinweis auf die verkürzte Ladungsfrist reicht nicht.


2. Bauen und Wohnen

Insgesamt wird festgestellt, dass die Wohnqualität in unseren beiden Ortsteilen hoch ist. Dieses Niveau soll mindestens gehalten werden. Insbesondere soll die Stadtverwaltung vorstellen, inwieweit eine verdichtende Bebauung noch möglich ist (Abgrenzungssatzungen und Lückenbebauung) und in welchem Umfang noch Bauland zur Verfügung gestellt werden muss.

Erst danach soll über die Neuausweisung von Baugebieten diskutiert werden. Grundsätzlich ist eine weitere Zersiedlung der Landschaft auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Die Projekte „bezahlbarer Wohnraum“ und „Jung kauft Alt“ werden grundsätzlich begrüßt und auch als umsetzungsfähig in unseren Ortsteilen eingestuft.

Über zusätzliche finanzielle Mittel soll der Rat beschließen. Es wird ein unmittelbarer Sachstandsbericht über das Baugebiet „Hagekämpe“ bezüglich Umlegung und Planung von der Verwaltung eingefordert. Veraltete Bebauungspläne sollen schnellstmöglich überarbeitet werden, um eine unangepasste Bauweise in Lücken zu verhindern.



3. Verkehr

Dringender Handlungsbedarf wird bei den drei nachfolgenden Kreuzungen gesehen:
  • Egelser Strasse/Heerenkamp/Schoolpad (Landesbehörde/Landkreis/Stadt),
  • Wallinghausener Strasse/Heerenkamp (Landkreis),
  • Wallinghausener Strasse/Schafdrift/Hoheberger Weg (Landkreis/Stadt).
Es soll schnellstmöglich nach einer Entschärfung der Gefahrensituationen mit den zuständigen Behörden gesucht werden.

Auch in den Kreuzungs- / Einmündungsbereichen
  • Flachsmeerweg / Heerenkamp,
  • Sandhorster Allee / Hoheberger Weg
  • Holzweg / Hoheberger Weg
  • Sunkanastraße / Wallinghausener Straße
  • Querweg / Wallinghausener Straße
  • Moorweg / Schafdrift
  • Flachsmeerweg / An der Waldschule
bedarf es Veränderungen.

Wallheckenlandschaft am Hageweg: Keine Entlastungsstraße
parallel zum Heerenkamp durch dieses geschützte Gebiet!
Die verkehrliche Belastung im Quartier Dickfehler und Eckfehler Weg ist zu ermitteln und zu vermindern. Dabei ist auch ein ganzheitlicher Ansatz einer Quartiersuntersuchung durchzuführen, um die Verkehre nachhaltig zu steuern und nicht nur in andere Wohnstrassen zu verlagern.

Die Parkplatzsituation im Heerenkamp im Bereich Sparkasse ist unzureichend und muss verbessert werden.

Die Schaffung einer Entlastungsstraße im Grüngürtel soll vermieden werden. Um besonders die Kinder in Wohnstraßen zu schützen, sollen mehr Tempo-30- Zonen eingerichtet werden (Beispiel: Querweg).

Die bereits beschlossene Temporeduzierung an der Wallinghausener Straße zwischen Hoheberger Weg und Querweg auf 70 km/h und im Kreuzungsbereich Querweg auf 50 km/h ist einzufordern.

Wo noch nicht vorhanden, ist an allen Straßeneinmündungen eine Straßenlaterne zu installieren
(Beispiele: Dünenweg/Grillenweg - Dünenweg/Schattenweg).
 
Kreisstraße Richtung Neu-Wallinghausen:
Statt 100 kmh Tempo 70.
Die Anwohner würden sich freuen.


4. Fahrradfahren

Waldweg am Holzweg: Er sollte so gestaltet werden,
dass er von Radfahrern und Fußgängern in Richtung Sandhorst
(August Bremer Eiche) genutzt werden kann.
Der Zustand der Fahrrad- und Fußwege ist in unseren Ortsteilen ständig in Ordnung zu halten und in vielen Bereichen zu verbessern.

Die Arbeit des Radfahrbeauftragten wird begrüßt und wieder in Anspruch genommen.

Die Ergebnisse der Arbeit des Ingenieurbüros ARGO werden eingefordert, ein ganzheitliches Fahrradfahrkonzept der Stadt Aurich als sinnvoll erachtet.

Mit der Forstverwaltung soll enger Kontakt gesucht werden, um die ökologischen und wirtschaftlichen Interessen besser mit den Ansprüchen einer Naherholung zu vereinbaren. Dabei ist der Zustand der Waldwege für eine multifunktionale Nutzung herzurichten (Rad, Maschinen, Reiter und Fußgänger).

Als besonders verbesserungsbedürftig wird der Fahrradweg an der Wallinghausener Strasse ab der Einmündung Heerenkamp bis nach Neu-Wallinghausen und am Heerenkamp angesehen. Die Renovierung der Schotterstrecke am Böhnerweg ist durchzuführen.

Besonders die Achse Schoolpad – Heerenkamp muss hinsichtlich des Fahrradverkehrs komplett überplant werden, da sie nicht den gesetzlichen Mindestanforderungen entspricht. Die Verwaltung möge dazu zeitnah ein Konzept erarbeiten; die Umsetzung des dazu bereits gefassten Beschlusses ist einzufordern.

An den schmalen gepflasterten Wegen sind die Randstreifen so herzustellen, dass ein Ausweichen ohne Sturzgefahr möglich ist und die Autos den vorgeschriebenen Mindestabstand von 1,50  m einhalten können (Beispiel: Moorweg - nachzuarbeiten: Dünenweg und andere).

Es ist darauf hinzuwirken, dass bei Straßenbaumaßnahmen eine bessere Verkehrssicherung für Radfahrer erfolgt: Autofahrer müssen auf außergewöhnliche baubedingte Straßenquerungen durch Radfahrer hingewiesen werden. (Negativbeispiel: derzeit Egelser Straße). Für den Radverkehr sind klare und zumutbare Umleitungs- bzw. Umweghinweise zu geben (Beispiel: Husteder Weg).

Bei Fahrradwegen ist darauf zu achten, dass an den Rändern keine Kanten oder Absätze entstehen, die zu Stürzen führen können. ( negatives Beispiel: Hoheberger Weg zwischen "Köhlers Forsthaus" und "Mutter Janssen").

Fahrradwege müssen auch für Anhänger passierbar sein. Dazu müssen Sperrgitter ausreichenden Abstand voneinander haben.


5. Kultur

Ausdrücklich wird die Arbeit aller kulturschaffenden Vereine und Institutionen begrüßt und weiterhin unterstützt. Eine bessere Ausnutzung des Wallinghus für Kulturveranstaltungen wird als sinnvoll erachtet. Das Gespräch soll daher mit den Verantwortlichen gesucht werden.

 Dat Wallinghus  Der Dorfplatz in Wallinghausen sollte
für Veranstaltungen mehr genutzt werden



6. Schulen und Kindergärten

Grundschule Wallinghausen
Die Versorgung mit Krippen-, Hort- und Kindergartenplätzen wird zurzeit als ausreichend angesehen, die Qualität der Versorgung entspricht höchsten Ansprüchen und soll erhalten werden.

Die Pläne der Grundschule Egels zur Umwandlung in eine Ganztagsschule werden ausdrücklich unterstützt, der Ersatz der Gymnastikhalle durch eine Sporthalle wird angestrebt.

Die Grundschule Wallinghausen soll zu einer kooperativen Ganztagshortschule umstrukturiert werden, wenn Einvernehmen mit den Kollegien und den Eltern erzielt ist. Der Sportplatz an der Schule bleibt erhalten.

Der Landkreis soll Träger der Waldschule bleiben und nach einer sinnvollen Nachnutzung suchen. Dabei muss besonders auf eine Renovierung oder einen Neubau der Sporthalle Wert gelegt werden.



7. Sport

Auch die Arbeit der Sportvereine wird ausdrücklich als gesellschaftsstabilisierend und gesundheitsfördernd gewürdigt und bestmögliche Unterstützung zugesagt. Die Interessen der Sportvereine an der Vorrangfläche am Böhnerweg werden unter der Bedingung unterstützt, dass mit den Anwohnern im Ortsrat ein vernünftiger,
zielführender Dialog über die Reduzierung von Verkehrsströmen im Böhnerweg und
Lärm- und Lichtemissionen geführt wird.

Hier sollen neue Tennisplätze gebaut werden:
Landschafts- und Vogelschutz ist zu berücksichtigen.

Die Tennisplätze am Böhnerweg
sind kaum mehr nutzbar.

Ist das Tennisheim marode? DieTurnhalle der Waldschule Egels
ist sanierungsbedürftig

» TuS Aurich Ost

»  SV Wallinghausen



8. Gesundheitsvorsorge

Der Standort der Ubbo-Emmius-Klinik (UEK) in Aurich soll erhalten werden, um die wohnortnahe medizinische Grundversorgung sicherzustellen. Die Arbeit des „Aktionsbündnisses“ zur Umsetzung eines Bürgerbegehrens wird ausdrücklich unterstützt.



9. Schulwegsicherung

Schulwegsicherung ist ein kontinuierlicher Vorgang von höchster Priorität. Das Beleuchtungskonzept soll bezüglich Planung und Fortschritt im Ortsrat zeitnah erläutert werden.

Unmittelbarer Handlungsbedarf besteht an der Grundschule Egels. Hier wird die Aufstellung einer Fußgängerampel gefordert, auch wenn die Verkehrsbelastung kein unmittelbares Handeln des Ordnungsamtes erfordert. Eine Überplanung der Gesamtsituation wird angestrebt.


10. Internet

Ein schneller Internetzugang für alle Bürger soll das Ziel der nächsten Jahre sein


11. Seniorenbetreuung

Die Weihnachtsfeier soll wie bisher durchgeführt werden, das Einladungsalter jedoch schrittweise jährlich auf 70 Jahre heraufgestuft werden, um ein angemessenes Programm bei begrenzten räumlichen Kapazitäten sicherzustellen. Präsente für über 80-Jährige werden wie bisher verteilt.


12. Entwässerung

Die Entwässerung in den Ortsteilen ist auf sicherem Stand zu halten und problematische Bereiche sind in Zusammenarbeit mit den dafür zuständigen Stellen zu verbessern (Beispiele: Zuggraben vom Schattenweg zum Jagdweg; Graben am Heidstückenweg).

 
 

 
Letzte Aktualisierung: Mai 2017
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